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Produktinfos
Warum Holzdielen-Klassiker zu Füßen legen?
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Parkett-Ausstellung
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Landhausdielen Fertigparkett Nut Feder - Verlegung und Pflegeanweisung
Mehrschichtige Dielenböden werden auch als Landhausdielen Fertigparkett bezeichnet. Konstruktiver Gedanke ist, Schwundbewegungen des Holzes zu bändigen. Für die Nutzschicht von Landhausdielen Fertigparkett werden Einblatt-Furniere verwendet. Die Dicke der Nutzschicht bei Landhausdielen Fertigparkett ist ausschlaggebend für die Anzahl der Renovierungsschliffe. Als Träger, bzw. Mittellage werden Nadelholz und Gegenzugfurnier, bzw. Sperrholz oder Spanplatten verwendet.

Landhausdielen als Mehrschicht- oder Dreischicht- Fertigparkett eignen sich besonders für die Verlegung im do-it-yourself Bereich, soweit alle Regeln einer fachmännischen Parkettverlegung eingehalten werden. Eine vollflächige Verklebung von Landhausdielen wird in der Regel vom Parkettleger ausgeführt. Alle notwendigen Arbeiten sind vom Parkettleger fachmännisch auszuführen, zu dokumentieren und abzunehmen. Sorgen Sie dafür, dass Grundsätzlich keine Gewerke parallel auf der Baustelle arbeiten, welche die Qualitätssicherung der Dielen beeinträchtigen könnten (Maler mit zu hoher Feuchtigkeit, Maurer, Putzer etc.)
Einsatzbereich Landhausdielen
Mehrschicht- und Dreischicht- Landhausdielen können schwimmend verlegt oder vollflächig mit dem Unterboden verklebt werden. Mehrschicht- und Dreischicht- Landhausdielen in Eiche sind für Warmwasser-Fußbodenheizung geeignet.
Raumklima
Die Räume müssen bereits während der Verlegung temperiert sein (mindestens 18°C), die Luftfeuchte muss zwischen 50% und 65% liegen. Verformungen der Holzoberfläche und Fugenbildung im Winter kann durch Luftbefeuchtung entgegengewirkt werden. Hohe Temperaturen, z.B. durch Kamin, Kachelofen oder Sonneneinstrahlung (Wintergarten etc.), können zu Schäden führen. Bei Heizestrich führen Abdeckungen (z.B. dicke Teppiche oder Matratzen) zu einem unzulässigen Wärmestau. Die Pakete dürfen erst unmittelbar vor der Verlegung geöffnet werden. Während der Wintermonate muss das Material in der geschlossenen Verpackung der Raumtemperatur angepasst werden (48 Stunden).
Nach der Verlegung
Achten Sie auf ein gesundes Raumklima mit Luftfeuchtewerten zwischen 50 und 65%. Überprüfen Sie die Werte mit einem Hygrometer und verwenden Sie Luftbefeuchter.

Für die Verlegung in Nassräumen sind Holzdielen nicht geeignet!
Untergrund
Der Untergrund muss frei von textilen Altbelägen, sauber, dauerhaft trocken, eben, fest und tragfähig sein. Unebenheiten von mehr als 2mm auf 1m Länge müssen ausgeglichen werden. Auf Untergründen, die ans Erdreich grenzen, im Bereich von nicht unterkellerten Räumen, oberhalb von Gewölbe- und Kriechkellern und über Räumen mit erhöhter Feuchtigkeit wie Heizungskellern, Waschküchen oder ähnlichem ist ein Schutz gegen aufsteigende Feuchtigkeit notwendig. Der Untergrund muss den Anforderungen der DIN 18356 entsprechen und für die Verlegung sauber, eben, dauerhaft trocken und tragfähig sein. Sollte der Untergrund mit Dehnungsfugen ausgestattet sein, müssen diese ebenfalls in den zu verlegenden Dielenboden übernommen werden. Lassen sie sich vom Fachmann oder Parkettleger beraten.
Untergrund ohne Fußbodenheizung
Feuchtigkeit:
Die zulässige maximale Restfeuchte CM beträgt bei Zementestrich 2,0%, bei Anhydrithestrich 0,5% und muss vor der Verlegung fachmännisch geprüft und protokolliert werden.

Dampfbremse bei schwimmender Verlegung mit Nut und Feder:
Als Dampfbremse wird eine 0,2mm dicke, diffusionshemmende und alterungsbeständige PE-Folie mit 20cm Überlappung wannenartig verlegt. Auf die Folie wird die Trittschalldämmung mit maximal 3mm Dicke ohne Überlappung verlegt. Die Dielen werden in allen Nuten durchgehend verleimt.

Dampfbremse bei vollfächiger Verklebung:
Es werden elastische, wasser- und lösemittelfreie Parkettkleber verwendet. Wenn erforderlich, wird eine Grundierung als Dampfbremse auf den Untergrund aufgebracht (z. B. Epoxydharz). Die Verarbeitungsanweisungen des Klebstoffherstellers sind zu beachten.
Untergrund mit Fußbodenheizung
Die maximale zulässige Leistung beträgt 50W/m² und muss gleichmäßig über die Fläche verteilt abgegeben werden. Die Oberflächentemperatur darf an keinem Punkt höher als 26°C liegen. Zu Beginn jeder Heizperiode muss die Vorlauftemperatur schrittweise im Laufe einer Woche auf normale Temperatur erhöht werden. Die Arbeiten müssen fachmänisch ausgeführt, protokolliert und abgenommen werden. Der Untergrund muss gemäß Aufheizprotokoll getrocknet werden. Die zulässige maximale Restfeuchte CM beträgt bei Zementestrich 1,8%, bei Anhydrithestrich 0,3% und muss vor der Verlegung fachmännisch geprüft und abgenommen werden.

Andere Einbausituationen:
Sollten sie Ihre Einbausituation nicht in dieser Verlegeanweisung finden, sollte der Boden über außergewöhnliche Dimensionen verfügen oder sonstige Besonderheiten aufweisen, kontaktieren Sie Ihren Verleger.
Abstände zu festen Bauteilen, Dehnungsfugen
Holz ist ein natürlicher Werkstoff, der auf Feuchtigkeit reagiert. Zwischen Parkett und Wand sowie zu allen festen Bauteilen, Türzargen oder Heizungsrohren muss immer und überall eine Dehnungsfuge von mindestens 10 - 15mm eingehalten werden. An den Wänden wird dieser Abstand während der Verlegung mit Holzkeilen gesichert. In Türdurchgängen und bei Parkettflächen größer als 15m in Dielenrichtung oder 9m in Querrichtung muss eine Dehnungsfuge eingebaut werden. Wo technisch möglich werden die Holzdielen unter den Türzargen verlegt.

Verleimung:
Die Verleimung erfolgt mit wasserfestem Parkettleim gemäß DIN EN 204 (d3). Bei schwimmender Verlegung werden alle Nuten verleimt, bei vollflächiger Verklebung auf Heizestrich nur die Kopfenden. Die Leimangabe erfolgt als durchgehender Leimstrang in die Oberseite der Nut.

Nachbehandlung und Pflege:
Es sind die Verarbeitungshinweise der Öl- bzw. Lackhersteller zu beachten.
Pflegehinweise
1.   Das Raumklima möglichst konstant bei 55-65 % relative Luftfeuchtigkeit und 18-22°C halten. Bei Bedarf Luftbefeuchter einsetzen.
2. Bitte beachten Sie, dass Öle und Lacke erst nach einer vorgegebenen Zeit (i.d.R.1-2 Wochen) feucht gewischt werden dürfen. Nach dieser Frist den Boden mit einem Parkettpflegemittel behandeln.
3. Insbesondere ist darauf zu achten, dass nur nebelfeucht gewischt wird (i.d.R. alle 2 Wochen). Dem Wasser dürfen keine harten Reinigungszusätze beigemischt werden. Die Reiniger sollen bei geölten Böden rückfettend sein. Beachten Sie bitte die Richtlinien der entsprechenden Lack- bzw. Ölhersteller.
4. Bewegliche Möbel etc. mit für Parkett geeigneten Filzgleitern und Rollen (DIN 68131) ausstatten.
 
Klick Landhausdielen Fertigparkett - Verlegung und Pflegeanweisung
Verlegeanleitung für Landhausdielen mit Klicksystem - Verriegelung (KLICK PARKETT) bei schwimmender Verlegung auf ebenem und festem Untergrund: Alle Arbeiten sind fachmännisch auszuführen. Sorgen Sie dafür, dass grundsätzlich keine Gewerke parallel auf der Baustelle arbeiten, welche die Qualitätssicherung der CLICK-LANDHAUSDIELEN beeinträchtigen könnten. Bringen Sie eine Dampfsperre an, falls der Aufbau dies erforderlich macht. Der Untergrund muss sauber, dauerhaft trocken, eben, fest und tragfähig sein. Unebenheiten von mehr als 2mm auf 1m Länge müssen ausgeglichen werden. Bei "hartem" Untergrund ist zwischen den CLICK-LANDHAUSDIELEN und Unterboden eine elastische Zwischenlage als Trittschallschutz einzubringen (z.B. Korkschrotmatte oder PE-Schaummatte).

Teppichböden über 4 mm Stärke müssen entfernt werden. Feuchtigkeit: Die zulässige maximale Restfeuchte CM beträgt bei Zementestrich 1,5%, bei Anhydrithestrich 0,3% und muss vor der Verlegung fachmännisch geprüft und protokolliert werden. Eine konstante Raumtemperatur von 18-21° und eine relative Luftfeuchtigkeit von 50-60% müssen 14 Tage vor, während, und nach der Verlegung eingehalten werden, damit der Boden sich akklimatisiert. Lassen Sie die CLICK-DIELEN mindestens 48 Stunden vor der Verlegung ungeöffnet im Karton bei Zimmertemperatur akklimatisieren. Jeder Karton darf erst kurz vor der Installation geöffnet werden.
Untergrund mit Fußbodenheizung
Möglich sind sowohl verklebte als auch schwimmende Konstruktionen. Bei der nicht verklebten Verlegung muss eine erhöhte Trägheit der Regelcharakteristik in Kauf genommen werden. Bei Verklebung wenden Sie sich an den Kleberhersteller. Sollte auf Fußbodenheizung verlegt werden, müssen Sie strikt den Anweisungen des Heizungsbauers folgen und ein Aufheizprotokoll einhalten. Die maximale zulässige Leistung beträgt 50W/m² und muss gleichmäßig über die Fläche verteilt abgegeben werden. Die Heizungsrohre müssen mit mindestens 30 mm Estrichbeton überdeckt sein. 1-2 Tage vor der Verlegung ist die Heizung auszuschalten und muss nach der Verlegung langsam innerhalb von 3-4 Tagen wieder auf Temperatur gebracht werden (Verlegetemperatur 18 - 20°C). Die Oberflächentemperatur darf an keinem Punkt höher als 26°C liegen und die relative Luftfeuchtigkeit soll zwischen 50-60 % sein. Um dies zu gewährleisten, empfehlen wir den Kauf eines Hygrometers und den Einsatz von Luftbefeuchtern. Zu Beginn jeder Heizperiode muss die Vorlauftemperatur schrittweise im Laufe einer Woche auf normale Temperatur erhöht werden.

Die Arbeiten müssen fachmännisch ausgeführt, protokolliert und abgenommen werden. Berechnen Sie zunächst, wie viele Dielen erforderlich sind. Wird die letzte Reihe schmaler als 30 mm, ist auch die erste Dielenreihe schmaler zu sägen. Die Verlegung von CLICK-LANDHAUSDIELEN wird am einfachsten an der Längsseite des Raumes begonnen, die die meisten Türen hat. Wenn sich die Türen an den Querseiten des Raumes befinden, sollte jede Dielenreihe dort angefangen werden. Die CLICK-DIELEN lassen sich von links nach rechts und auch umgekehrt verlegen. In Türdurchgängen und bei Parkettflächen größer als 15m in Dielenrichtung oder 8m in Querrichtung muss eine Dehnungsfuge eingebaut werden.
Verlegeanleitung CLICK-LANDHAUSDIELEN
Für die Verlegung von CLICK-LANDHAUSDIELEN benötigen Sie:

- Wasserwaage
- Schlagholz
- Metermaß
- Winkel
- Richtschnur
- Holzkeile
- Isolier- und Trittschall-Folie
- Zugeisen
- Bohrer (Heizrohrausbohrung)
- Kappsäge
- (Parkettleim)

Eine Anbringung von Leim auf der unteren Nutwange ist normtechnisch nicht vorgeschrieben, wird jedoch empfohlen.
Die erste Dielenreihe wird mit der Feder zur Wand gelegt: Zwischen Diele und Wand werden Holzkeile eingesetzt, welche einen Abstand von 15 mm garantieren.
Die letzte Diele der einzelnen Reihen wird Nut an Nut gelegt und angezeichnet. Das Endstück gesägt und mittels Zugeisen eingesetzt. Der Wandabstand der letzten Diele muss stirnseitig ebenfalls 15 mm betragen.
Die nächste Reihe wird mit dem Abschnitt der vorhergehenden begonnen. Bei der Verlegung ist darauf zu achten, dass bei der Diele die einzelnen Stirnstöße mit einem Versatz von mindestens 50 cm verlegt werden. Drücken Sie die Längsseite der einzelnen Diele im schrägen Winkel gegen die davorliegende Dielenreihe. Pressen Sie die Diele zusätzlich nach vorne und drücken Sie gleichzeitig gegen den Boden. Mit der nächsten Diele verfahren Sie in gleicher Weise, beachten jedoch, dass Sie zwischen den vorherigen Dielen und der Stirnseite der einzusetzenden Diele einen Abstand von ca. 5 mm einhalten! Sie können auch ein Keil unter das Kurzende der schon verlegten Diele schieben, um dem Einrastwinkel zu optimieren. Dieses Keil entfernen Sie nach dem Einrasten des nächsten Elementes.
Mit Hilfe eines Schlagholzes verschließen Sie, durch vorsichtiges Schlagen gegen die rechte Stirnseite, die beiden Dielen perfekt miteinander. Sie können auch mit einem Schlagklotz die Dielen vorsichtig auf die Längsseite klopfen, um diese zu justieren. Um die horizontalen Schubkräfte zu stabilisieren, setzen Sie am Anfang der Dielenreihe einen Keil, oder Abstandhalter ein. Dies ermöglicht ein problemloses Verriegeln ohne die Stabilität der bereits verlegten Fläche zu gefährden.
Die letzte Dielenreihe muss unter Umständen in Längsrichtung geschnitten werden. Beim Längsschnitt wird ein Dielenstück auf die vorletzte Dielenreihe gelegt und der exakte Schnitt, unter Berücksichtigung der 15 mm Wandabstand, angezeichnet.
Die letzte Dielenreihe wird mittels Zugeisen eingepasst. Sobald der Leim ausgehärtet ist, werden die Holzkeile entfernt und die Sockelleisten wandseitig montiert.
Heizrohre
Ausbohren der Heizrohrlöcher mittels Holzbohrer, welcher mindestens 20 mm größer als die Heizrohre sein muss. Das gesägte Parkettstück beleimt einsetzen. Einsetzen der Heizrohrmanschette.
Sonstiges
Die Dielen wurden mit größter Sorgfalt hergestellt. Trotzdem ist nicht auszuschließen, dass durch die leimfreie Verbindung Quietschen oder ähnliche Geräusche bei der Benutzung des Bodens entstehen können. Dies ist kein Herstellungsfehler und deshalb kein Reklamationsgrund. Für eingebaute Dielen, und für Fehler die durch unsachgemäße Vorarbeiten und falsche Installation auftreten sollten, übernehmen wir keine Verantwortung.
Pflege
Im Normalfall erfolgt die laufende Reinigung mit einem Mop, Haarbesen oder Staubsauger. Trittspuren und haftender Schmutz werden mit einem angefeuchteten, gut ausgewrungenen Wischtuch beseitigt. Haushaltsreiniger sind verboten. Zur regelmäßigen Pflege von CLICK-DIELEN gehört ein Pflegeprodukt das für geölte Oberflächen geeignet ist, welches Sie im Handel erwerben. Bei der Erstpflege nach Verlegung wird ein Pflegeöl unverdünnt mit einem Tuch gleichmäßig auf dem Boden verteilt; beachten Sie hierbei die Pflegerichtlinien des Pflegemittelerzeugers. Sämtliche Empfehlungen sind Erfahrungswerte aus der Praxis.

Da es sich bei dieser Verlegeanleitung um eine Kurzfassung handelt, kann für den Einzelfall keine Gewährleistung übernommen werden.

Sollten sie Ihre Einbausituation nicht in dieser Verlegeanweisung finden, sollte der Boden über außergewöhnliche Dimensionen verfügen oder sonstige Besonderheiten aufweisen, kontaktieren Sie Ihren Verleger.
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